Rückenprotektor Pflicht auf der Piste? Warum wir dafür sind

Rugbeschermer verplicht op de piste? Waarom wij vinden van wel

Du stehst oben auf der Piste. Die Sonne scheint, der Schnee liegt frisch und du spürst dieses Kribbeln, das du nur im Skiurlaub bekommst. Du stößt ab, baust Geschwindigkeit auf, genießt jede Kurve. Und dann, aus dem Nichts, schießt jemand von der Seite über die Piste. Zu schnell, zu nah. Ein Stoß, ein Sturz, und ehe du dich versiehst, liegst du im Schnee.

Solche Momente passieren auf jeder Piste, jeden Tag. Die Pisten werden voller, die Skier und Boards immer schneller, und meistens ist es nicht einmal deine eigene Schuld. Hätte ein Rückenprotektor den Unfall verhindern können? Wahrscheinlich nicht. Aber es kann einen Unterschied machen, wenn es schiefgeht.

Wir ziehen ihn auf jeden Fall an. Nicht weil es sein muss, sondern weil wir wissen, was die Risiken sind. Und das gilt nicht nur für uns.

Ist ein Rückenprotektor beim Skifahren oder Snowboarden verpflichtend?

Es gibt kein Gesetz, das dich verpflichtet, einen Rückenprotektor zu tragen, weder in Österreich, Frankreich, der Schweiz noch in Italien. Keine Strafe, keine Kontrolle an der Liftstation. Du entscheidest selbst, ob du ihn anziehst.

Und trotzdem tragen immer mehr Wintersportler einen Rückenprotektor.

Warum tragen immer mehr Wintersportler dann doch einen Rückenprotektor?

Eine Kollision mit einem anderen Skifahrer. Ein Sturz auf Eis. Ein Schlag vom Lift, während du nicht aufpasst. Manchmal fällst du einfach unglücklich. Es passiert ohne Vorwarnung, und meistens bist du selbst nicht einmal der Verursacher. 

Dieses Risiko ist der Grund, einen Rückenprotektor zu tragen: Du kannst es nicht verhindern, aber du kannst dich darauf vorbereiten. So verringerst du die Wahrscheinlichkeit von Rückenverletzungen, falls es doch schiefgeht. 

Früher war ein Rückenprotektor ungeschickt, warm und sah nicht gut aus, genug Grund, ihn zu Hause zu lassen. Das hat sich mittlerweile geändert. Sie kommen jetzt in verschiedenen Farben, Größen und Mustern, mit passenden thermoshirts darunter, und fallen kaum noch unter deiner Kleidung auf.

Das Risiko blieb dasselbe. Nur gibt es jetzt keine Ausrede mehr, ihn zu Hause zu lassen.

Ist ein Rückenprotektor auch für Anfänger notwendig, oder nur für Fortgeschrittene?

Egal, ob du zum ersten Mal auf den Skiern stehst oder schon jahrelange Erfahrung hast: Ein Unfall passiert schnell. Anfänger fallen häufiger: neue Bewegungen, noch kein Gefühl für Geschwindigkeit, Kurven, die noch nicht von selbst gehen. Fortgeschrittene fahren schneller und suchen gerade die Herausforderung. Und bei beiden gilt: Es liegt nicht immer nur an dir. Es gibt genug Faktoren, die du nicht in der Hand hast: ein anderer Skifahrer, eine volle Piste, Schneebedingungen.

Bei Spines glauben wir, dass Schutz für jeden da ist, unabhängig von deinem Niveau. Ein Rückenprotektor verringert die Wahrscheinlichkeit von Rückenverletzungen. Egal, ob du Anfänger oder Fortgeschrittener bist, das macht keinen Unterschied.

Wie viel Schutz bietet ein Rückenprotektor eigentlich?

Ein Rückenprotektor sorgt dafür, dass der Aufprall eines Sturzes nicht vollständig an einer Stelle deines Rückens landet, sondern über eine größere Fläche verteilt wird. So verhinderst du, dass die gesamte Wucht auf einen kleinen, verletzlichen Punkt deines Rückens trifft. Eine Garantie gegen Verletzungen ist es nie, aber es verringert die Wahrscheinlichkeit von Rückenverletzungen, wenn etwas schiefgeht.

Nicht jeder Rückenprotektor schützt gleich gut. Worauf du achten solltest, bevor du einen kaufst:

  • Sicherheitsnorm EN1621-2: die europäische Norm, die angibt, dass ein Rückenprotektor tatsächlich auf Stoßdämpfung getestet wurde. Hier kannst du genau lesen, was das bedeutet. 

  • Gute Passform: ein Rückenprotektor , der nicht gut sitzt, schützt weniger gut. Die Größentabelle hilft dir, die richtige Größe zu wählen.

  • Bewegungsfreiheit: ein Rückenprotektor , der sich steif anfühlt oder nicht mitbewegt, hindert dich beim Skifahren oder Snowboarden.

Unsere eigenen Rückenprotektor erfüllen all diese Punkte. Logisch, denn genau dafür haben wir sie so entworfen.

Warum finden wir das so wichtig?

Spines wurde nicht einfach als ein Unternehmen gegründet, das Rückenprotektor verkauft. Gründer Menno Streefland geriet beim Skifahren in Österreich auf eine Eisfläche, fiel von der Piste und zog sich dabei eine Querschnittslähmung zu.Aus dieser Erfahrung heraus beschloss er, anderen Wintersportlern zu helfen, sicherer zu sporteln und gleichzeitig zur Forschung über Rückenmarksverletzungen beizutragen. Möchtest du seine ganze Geschichte lesen? Dann schau hier.

Für jeden verkauften Rückenprotektor spendet Spines an Wings for Life, eine Stiftung, die Forschung zu Querschnittslähmung finanziert. Inzwischen sind auf diese Weise bereits mehr als €880.000 gespendet worden.

Das ist genau der Grund, warum wir existieren: das Risiko von Rückenverletzungen zu verringern und gleichzeitig so viel wie möglich zur Forschung über Querschnittslähmung beizutragen.


Verpflichtend ist es noch nicht. Ein Skihelm war einst auch nur eine Wahl, ist aber in Italien mittlerweile gesetzlich für alle Pflicht. Es könnte der nächste Schritt für ein Rückenprotektor sein. Aber das nächste Mal, wenn du oben auf der Piste stehst, kennst du die Risiken und weißt, warum immer mehr Menschen ihn trotzdem aufsetzen. 

Wir tun es. Nicht, weil wir müssen, sondern weil wir es selbst erlebt haben. Neugierig, welche Rückenprotektor zu dir passt?